Du hast ein Yoga-Retreat oder eine Meditationsreise gebucht und die Vorfreude steigt. Wie schön! Vielleicht geht es für ein Wochenende an einen besonderen Ort in Europa, für eine Yogareise ans Meer oder sogar für mehrere Wochen nach Asien.
Und irgendwann kommt die Frage: Was nehme ich eigentlich mit?
Eine vollständige Packliste möchten wir dir an dieser Stelle gar nicht geben. Denn was du für deine Reise brauchst, hängt vom Reiseziel, der Jahreszeit, der Unterkunft und natürlich vom Retreat selbst ab.
Stattdessen haben wir einige Reise-Essentials zusammengestellt, die sich über viele Jahre hinweg bewährt haben.
Seit rund 20 Jahren organisieren wir mit Klosterreisen besondere Reisen und Retreats – viele davon führen nach Asien. Diese Erfahrung fließt auch in die Auswahl bei AlayaSol ein. Mit der Zeit gibt es einfach Dinge, die immer wieder im Koffer landen, weil sie praktisch und vielseitig sind und Yoga und Meditation unterwegs angenehmer machen.
Ein großes Tuch – ein echter Allrounder auf Reisen
Ein großes Tuch gehört zu den Dingen, die auf einer Reise erstaunlich viele Aufgaben übernehmen können.
Das beginnt schon im Flugzeug. Wenn es während eines langen Fluges kühl wird, kannst du dich darin einwickeln oder es als leichte Decke verwenden. Bei einer Meditation am frühen Morgen oder Abend umhüllt es dich wärmend wie ein kleiner Schutzraum. Und auch in klimatisierten Räumen ist es angenehm, etwas zum Überlegen dabeizuhaben.
Auf Reisen in sonnige Länder kann ein großes Baumwolltuch zusätzlich vor intensiver Sonne schützen.
Und dann sind da noch Tempel, Klöster und andere religiöse Orte. Gerade auf Reisen durch Asien ist ein Tuch sehr praktisch, um Schultern und Oberkörper zu bedecken.
Für kühlere Regionen und die Meditation eignet sich beispielsweise ein Meditationsschal aus Schurwolle. Der cremeweiße AlayaSol Meditationsschal ist 100 × 200 cm groß, besteht aus 100 % Schurwolle und lässt sich gut falten und mitnehmen.
Für warme Reiseziele ist ein leichter Pareo aus Baumwolle eine schöne Alternative.
Vorher nach dem Dresscode fragen
Wenn du in ein Kloster oder einen Ashram reist, informiere dich vorher über die dort geltenden Kleidungsregeln.
Schultern und Knie sollten bei Besuchen religiöser Einrichtungen in vielen Ländern bedeckt sein. Bei einem längeren Aufenthalt kann es zusätzliche Regeln geben. Einige Klöster und Ashrams schreiben bestimmte Farben vor, andere sind bei der Farbwahl offener.
Eine bequeme Hose – und zwar passend zum Reiseziel
Eine gute Hose gehört für Yoga und Meditation unbedingt ins Gepäck. Sie sollte bequem sein, ausreichend Bewegungsfreiheit bieten und auch dann angenehm bleiben, wenn du längere Zeit im Schneidersitz oder in einer Meditationshaltung sitzt.
Hier macht es allerdings einen Unterschied, wohin die Reise geht.
Für ein Retreat in Asien sind locker geschnittene, leichte Hosen häufig die angenehmere Wahl. Dünne Baumwollstoffe sind bei warmem Klima angenehm, weite Schnitte geben Bewegungsfreiheit und passen meist besser in das kulturelle Umfeld als sehr körperbetonte Kleidung.
Für ein Yoga-Retreat in Europa kann wiederum eine Leggings wunderbar funktionieren.
Sehr praktisch ist auch eine Capri-Leggings. Sie eignet sich für die Yogapraxis, ist bei warmem Wetter angenehm und kann bei einem Retreat mit Wandern, Spaziergängen oder anderen sportlichen Aktivitäten gleich mehrfach zum Einsatz kommen.
Gerade auf Reisen sind Kleidungsstücke ideal, die sich für verschiedene Situationen kombinieren und verwenden lassen.
Brauche ich eine Reise-Yogamatte?
Nicht unbedingt.
Bevor du eine Yogamatte einpackst, frag zunächst beim Retreat-Veranstalter nach, ob Matten vorhanden sind. Bei vielen Yoga-Retreats gehört die Ausstattung bereits dazu.
Es kann trotzdem angenehm sein, die eigene dünne Reisematte dabeizuhaben. Du kannst sie direkt auf dem Boden verwenden oder auf eine vorhandene Yogamatte legen, wenn du lieber auf deiner eigenen Oberfläche praktizierst.
Die yogimat sun travel Reise-Yogamatte besteht aus Naturkautschuk, ist nur 1,3 mm dick und lässt sich rollen oder falten. Mit 1,1 kg ist sie wesentlich reisetauglicher als eine klassische Studiomatte und bietet trotzdem eine rutschfeste Oberfläche.
Gerade wenn du häufiger auf Yoga-Reisen gehst, kann eine eigene Reisematte zu einem vertrauten Begleiter werden.
Eine faltbare Tasche für die Zeit vor Ort
Noch ein Reise-Essential, das sich über viele Jahre bewährt hat: eine zusätzliche leichte Tasche.
Eine weiche Ethno-Tasche lässt sich flach zusammenlegen oder rollen und im Koffer verstauen. Vor Ort hast du dann eine schöne Umhängetasche für einen Ausflug, den Strand, einen Stadtbummel oder den Weg zur Yogastunde.
Denn nicht bei jeder Gelegenheit möchte man mit dem funktionalen Reiserucksack unterwegs sein.
Praktisch und schön dürfen sich auf Reisen durchaus verbinden.
Kleine Täschchen – damit Ladekabel & Co. nicht verschwinden
Diesen Tipp kann man fast nicht oft genug geben: Kleinteile gehören zusammen.
Ladekabel, Kopfhörer, Adapter und andere Dinge verschwinden sonst gerne irgendwo im Rucksack oder Koffer. Ein oder zwei kleine Stofftäschchen oder Etuis schaffen sofort Ordnung.
Du weißt unterwegs genau, wo deine Technik liegt, und musst nicht jedes Mal den ganzen Rucksack durchsuchen.
Dafür braucht es kein spezielles Reiseprodukt. Nimm einfach ein Täschchen, das du bereits zu Hause hast.
Notizbuch und Stift – für das, was entsteht und bleibt
Ein Notizbuch gehört für uns ebenfalls ins Reisegepäck.
Auf einem Yoga-Retreat oder während einer Meditationsreise entstehen häufig Gedanken, die man festhalten möchte. Vielleicht ist es eine Erkenntnis aus der Meditation, ein Satz aus einer Yogastunde, eine besondere Begegnung oder eine kleine Begebenheit während der Reise.
Und manchmal entsteht noch etwas ganz anderes.
Die 4 E einer Retreat-Reise
Erlebnisse. Erfahrungen. Emotionen. Erkenntnisse.
Eine Yoga- oder Meditationsreise kann noch lange nach der Rückkehr weiterwirken. Du erlebst neue Orte und Begegnungen, machst Erfahrungen mit dir selbst und deiner Praxis, begegnest deinen Emotionen und gewinnst Erkenntnisse, die dich vielleicht noch lange begleiten.
Zu diesen Erkenntnissen gehören auch Eingebungen – Gedanken und Ideen, die plötzlich da sind, wenn es stiller wird. Durch die Ruhe, die Selbsterfahrung und den Abstand vom Gewohnten können Intuition und Kreativität wieder stärker ins Fließen kommen.
Vielleicht möchtest du etwas schreiben oder zeichnen oder einfach ein paar Worte festhalten, ohne schon zu wissen, was daraus einmal wird.
Genau deshalb ist ein Notizbuch auf einer Retreat-Reise so wertvoll: Es gibt deinen Erlebnissen, Erfahrungen, Emotionen und Erkenntnissen einen Platz.
Ein Reisetalisman – ein vertrauter Begleiter für unterwegs
Vor einer Reise aufgeregt oder sogar ein bisschen nervös zu sein, ist völlig normal. Schließlich verlassen wir unsere vertraute Umgebung, brechen zu etwas Neuem auf und bewegen uns ein Stück aus unserer Komfortzone heraus.
Gleichzeitig ist da diese wunderbare Vorfreude auf das, was vor uns liegt.
Diese Mischung aus Vorfreude, Aufregung und Nervosität kennen wir als Reisefieber.
Ein kleiner Reisetalisman kann in solchen Momenten zu einem persönlichen Begleiter werden. Ein Symbol für Schutz, Zuversicht und Glück – oder für den Wunsch, gut aufzubrechen und wohlbehalten wieder nach Hause zu kommen.
Das kann eine kleine Buddhafigur sein, ein Schutzengel, ein Anhänger oder ein Gegenstand, mit dem du persönlich etwas verbindest.
Auch ein kleiner Ganesha aus Messing passt wunderbar zu einem Aufbruch. In der hinduistischen Tradition wird Ganesha mit Neubeginn und der Überwindung von Hindernissen verbunden.
Etwas Vertrautes im Gepäck, wenn du dich auf den Weg ins Unbekannte machst.
Pflege auf dem Retreat – leicht und zurückhaltend
Auch bei der Körperpflege lohnt es sich, für ein Retreat bewusst auszuwählen.
Wenn viele Menschen gemeinsam Yoga praktizieren oder meditieren, können starke Parfums und intensiv duftende Pflegeprodukte störend sein. Gerade in einem Meditationsraum sitzt man häufig über längere Zeit relativ nah beieinander.
Dezente oder geruchsneutrale Pflege ist deshalb auch eine Form der Rücksichtnahme.
Für Reisen in warme und sonnige Länder ist ein leichtes Aloe-Vera-Gel besonders angenehm. Es spendet Feuchtigkeit, zieht schnell ein und fettet nicht – gerade in einem warmen Klima ist das angenehm.
Eine gute Naturseife ergänzt die einfache Pflege unterwegs. So bleibt auch der Kulturbeutel übersichtlich.
Extra-Tipp: Sorge schon vor der Reise gut für dich
Eine Reise beginnt nicht erst am Flughafen.
Gerade vor einer längeren Flugreise lohnt es sich, schon einige Tage vorher darauf zu achten, ausreichend zu schlafen, gut zu essen und genügend Wasser zu trinken.
Die Luft im Flugzeug ist trocken, Reisetage sind häufig lang und je nach Abflugzeit kommt Schlafmangel hinzu. Wenn du dann bereits erschöpft und gestresst am Flughafen ankommst, startest du mit entsprechend wenig Reserven.
Versuche deshalb, die letzten Tage vor der Abreise nicht bis obenhin mit Terminen zu füllen. Trinke ausreichend stilles Wasser und gönne deinem Körper genügend Schlaf.
Das gilt besonders, wenn deine Reise dich in die Ferne und/oder in größere Höhen führt.
Gut für dich zu sorgen gehört bereits zur Reisevorbereitung.
Extra-Tipp: Wichtige Unterlagen digital sichern
Aus langjähriger Reiseerfahrung gibt es noch einen zweiten Tipp, der mit Yoga überhaupt nichts zu tun hat – im Fall der Fälle aber sehr wertvoll sein kann.
Lege dir vor der Abreise digitale Kopien deiner wichtigsten Reiseunterlagen an.
Dazu gehören zum Beispiel eine digitale Kopie deines Reisepasses, dein Visum oder deine Einreisegenehmigung, das E-Ticket für deinen Flug, die Police deiner Auslandsreisekrankenversicherung inklusive Notfalltelefonnummer, wichtige Daten zu Kredit- und EC-Karte inklusive der jeweiligen Sperr- und Notfallnummern, die PIN deiner SIM-Karte, wichtige Buchungsunterlagen sowie ein digitales Passfoto.
Bewahre diese Informationen so auf, dass du auch dann darauf zugreifen kannst, wenn dein Smartphone oder deine Dokumente verloren gehen. Besonders wichtige Unterlagen sollten zusätzlich offline verfügbar sein, wenn du in Regionen mit unzuverlässiger Internetverbindung reist.
Ein paar Minuten Vorbereitung zu Hause können unterwegs sehr hilfreich sein.
Und dann kann es losgehen
Was wirklich in deinen Koffer gehört, entscheidet am Ende dein Reiseziel. Ein Retreat in einem europäischen Seminarhaus stellt andere Anforderungen als mehrere Wochen in einem asiatischen Kloster.
Informiere dich über die Gegebenheiten vor Ort und wähle die Dinge aus, die dich auf deiner Reise wirklich unterstützen.
Nimm Kleidung mit, in der du dich wohlfühlst. Dinge, die sich vielseitig verwenden lassen. Ein paar persönliche Begleiter. Und lass auch ein bisschen Platz für das, was dir unterwegs begegnen wird.
Packe achtsam – reise leicht!
Wir wünschen dir eine wunderbare, unvergessliche Reise!



